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Wir machen Urlaub

Unsere Praxis bleibt zu folgenden Terminen geschlossen:

19. bis einschließlich 31. August 2024

28. bis einschließlich 31. Oktober 2024
Termine für Diabetesberatung und -schulungen finden wie vereinbart statt.

Vorbeugung ist die beste Therapie

Je früher eine Diabetes-Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird, desto besser stehen die Chancen für Betroffene, auch weiterhin ein weitgehend normales Leben führen zu können.

Umgekehrt gilt leider: Bleibt der Diabetes zu lange unentdeckt oder wird die Erkrankung nicht richtig behandelt, steigt die Wahrscheinlichkeit von ernsten Folgeerkrankungen.

Denn ein langfristig entgleister oder auch schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel erhöht das Risiko von Gefäß- und Nervenschäden, aus denen sich wiederum eine Vielzahl von Krankheitsbildern entwickeln kann.

Sie haben Fragen zu Diabetes-Folgeerkrankungen? In unserer Praxis beraten wir Sie gerne.

Gefäße und Nerven in Gefahr

Zu den gravierendsten möglichen Folgen von Diabetes gehört das erhöhte Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Hintergrund: Der bei Diabetes chronisch erhöhte Blutzuckerspiegel fördert Ablagerungen (Arteriosklerose) in den Gefäßwänden. Bei Diabetikern mit einem unzureichend eingestellten Blutzuckerspiegel ist dieser Prozess im Vergleich zu Diabetikern mit gut ausbalanciertem Blutzucker stark beschleunigt. Umso mehr, wenn noch weitere Risikofaktoren für die Entwicklung einer Arteriosklerose hinzukommen – wie das Rauchen und erhöhte Blutfettwerte.

Sind die Herzkranzgefäße von der Arteriosklerose betroffen, steigt unweigerlich das Herzinfarkt-Risiko. Betrifft die Gefäßverengung wichtige Blutgefäße für die Versorgung des Gehirns (etwa eine Halsschlagader), dann kann die Folge ein Schlaganfall sein.

Darüber hinaus gehören Nervenschäden zu den häufigsten Folgen des Diabetes. In diesen Fällen spricht man von der diabetischen Neuropathie. Eng verbunden mit den Nervenschäden ist das Beschwerdebild des diabetischen Fußsyndroms: Die Schädigung von Nerven in den Beinen und Füßen kann bewirken, dass Diabetes-Patienten Schmerzen oder Wunden nicht mehr genügend wahrnehmen, um bei Entzündungen oder Infektionen rechtzeitig den Arzt aufzusuchen.

Hinzu kommt, dass Wunden aufgrund von diabetesbedingten Durchblutungsstörungen schlechter heilen. Umso wichtiger ist es für Diabetes-Patienten, die Fußgesundheit täglich zu kontrollieren und die Füße gut zu pflegen.

Das Wichtigste: Ein gesunder Lebensstil

Die gute Nachricht: Das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko wird durch eine langfristig optimale Blutzuckereinstellung im Rahmen der Diabetes-Therapie und durch einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung erheblich verringert.

Zusätzlich wird damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich weitere diabetesbedingte Folgeerkrankungen wie Nierenschäden (Nephropathie) oder Augenerkrankungen (Retinopathie) entwickeln, wirksam reduziert.